Immobilienbüro Doris Nagl - Netzerstraße 3b - 94036 Passau - 0851/98978-33 - Fax: 98978-37 - info@immobilien-nagl.de

Impressum   


Willkommen
Immobilienangebote
Sie verkaufen?
Sie vermieten?
Kontakt



    

    12.03.2013 - Atmen Sie durch...!

Gut geht´s uns, wenn das Klima stimmt. Das wird in unseren vier Wänden maßgeblich von der Lufttemperatur, der Temperatur von Wänden, Kachelöfen und anderen Strahlungsflächen, Luftgeschwindigkeit und Luftfeuchtigkeit mitbestimmt. Bezüglich der Luftfeuchtigkeit ist der Mensch zwar ziemlich unempfindlich: Schwankungen werden im Bereich zwischen 35 bis 65 Prozent bei normalen Temperaturen kaum wahrgenommen. Dagegen reagiert er sehr sensibel auf Temperaturänderungen, Luftströmungen und schlechte Luftqualität. Nicht umsonst gehen wir bei Hitze aus der Sonne, fächeln uns an einem warmen Tag Luft zu und verlassen einen verqualmten Raum.
Doch auch ohne blauen Dunst ist die Luft oft ganz schön dünn. Der Grund: Menschen verbrauchen Sauerstoff und geben Kohlendioxid, Wasserdampf und Körpergerüche an ihre Umgebung ab. Die Wärmeabgabe von drei Personen, die sich auf dem Sofa unterhalten, könnte locker einen kleinen Heizkörper ersetzen. Ermüdungen und Konzentrationsstörungen sind die Folge menschlicher Ausdünstungen-würde man nichts dagegen unternehmen.

DICKE LUFT
Und es lauern noch mehr Luftverunreiniger in unseren Häusern. Ausgasungen von Teppichböden oder Möbeln, flüchtige chemikalische Verbindungen in Farben oder Klebstoffen, Alkane in Fettlösern - all diese vielfältigen Stoffgemische können zu Reizungen, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl oder Müdigkeit führen. Das gilt übrigens gleichermaßen für synthetische wie für natürliche Stoffe. Was Sie für ein besseres Wohnklima tun können?

- Lüften Sie mehrmals täglich 5 bis 10 Minuten, am besten, indem Sie zwei gegenüberliegende Fenster öffnen und Durchzug verursachen.

-Lüften Sie immer, wenn Wasserdampf entsteht, also beim Kochen, Baden, Duschen.

-Benutzen Sie geruchsintensive Arbeits- und Reinigungsmittel nur bei geöffnetem Fenster. Lüften Sie anschließend.

-Achten Sie beim Heizen und Kochen mit Kohle und Gas auf kontinuierlichen Luftaustausch.

-Lüften Sie auch selten genutzte Räume.

STAUBIGE ANGELEGENHEIT
Je kleiner, desto gemeiner. Das gilt auch für Hausstaub. Die Teilchen, die kleiner als 10 Mikrometer sind, gelangen beim Atmen in die Luftröhre und von dort zu den Bronchien. Dabei ist es gar nicht der Staub, der so gefährlich ist, sondern all die Partikel, die sich an ihm festsetzen: Schwermetalle, Pilzsporen, Pollen oder der allergieauslösende Kot der Hausstaubmilben.
Die Krankmacher stecken in Mottenschutzmitteln, mit denen Wollteppiche behandelt werden, auf Zimmerpflanzen, die mit Schädlingsbekämpfungsmitteln geschützt wurden, in Kissen, Polstern und Matratzen -bevorzugtes Milbenbiotop, weil es hier von menschlichen Hautschuppen nur so wimmelt.
Es hilft nur ein: putzen! Schon mit Staubsauger und Feudel kann die Staubkonzentration in Räumen spürbar verringert werden.

-Am besten lassen sich glatte Fußböden durch feuchtes Wischen, textile Beläge oder Teppiche mit einem Sauger mit Feinfilter reinigen. Und auch die Einrichtung braucht regelmäßig eine Entstaubung.

-Zücken Sie bei Schädlingen und Ungeziefer im Haus nicht sofort die chemische Keule, Fliegenfänger, Insektenschutznetze oder Pheromonfallen tun es ebenso gut - und schonen Ihre Gesundheit.

-Lassen sich chemische Mittel bei Tieren oder Pflanzen ausnahmsweise einmal nicht vermeiden, werden Sie diese nur im Freien auf dem Balkon oder der Terrasse an.

-Der Handel bietet schadstoff- oder emissionsarme Produkte an. Sie sind mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" gekennzeichnet und daher für den Innenraum geeignet.

-Verwenden Sie zum Kleben Leime und Kleister auf Wasserbasis. Das gilt insbesondere für Bastelarbeiten der Kinder.

-Lassen Sie Kleidung aus der chemischen Reinigung erst im Freien auslüften, bevor Sie sie in den Schrank hängen.

-Waschen Sie das Bettzeug bei 60 Grad. Weniger ist zu wenig, höhere Temperaturen sind unnötig.

-Lüften Sie die Matratzen regelmäßig.

-Vermeiden Sie Luftbefeuchter oder Ventilatoren, denn starke Luftbewegung führt zu Staubbelastung.

[ zurück ]